Der im Jahre 1984 gegründete gemeinnützige Verein
Michaelitica an St. Michaelis zu Hamburg e.V.
will nach seiner Satzung die Sammlung "Michaelitica" an der Hauptkirche St.Michaelis zu Hamburg (Urkunden, Bücher, Abbildungen sowie sonstige Dokumente und Gegenstände) pflegen, durch neue Stücke ergänzen und der Öffentlichkeit durch eine ständige Ausstellung zugänglich machen. Mit der Herausgabe von Abbildungen, Schriften und durch Vorträge usw. will er der Allgemeinheit Gelegenheit geben, die Gemeinde der Hauptkirche St.Michaelis und deren Geschichte kennenzulernen. Außerdem will er die Erhaltung, Pflege und Ausgestaltung des Kirchengebäudes der Hauptkirche St.Michaelis fördern.
In seiner ersten Ausstellung von Juni bis September 1984 wurden neben dem Inhalt des Turmknopfes, der wegen der Renovierung des Turmes abgenommenen war, Bilder aus der Geschichte der Kirche gezeigt.
Seit dem 12.Juli 1986 besteht eine ständige Ausstellung im Gruftgewölbe über die Geschichte der Gemeinde, die bisher von etwa 400.000 Personen besucht worden ist.
In der Ausstellung sind u.a. alte Münzen und Medaillen, über 200 Jahre alte Silbergeräte, alte Bibeln aus den Jahren 1526 und 1720, die Wetterfahne des Turmes aus dem Jahre 1778, Original-Uhrzeiger, ein alter Sargkarren sowie Fotodokumente über den Brand der Kirche im Jahre 1906 zu sehen.
Aus der neueren Zeit stammen z.B. Modelle aus Zuckerguß oder Streichhölzern sowie interessante Fotos von der von 1983 bis 1996 durchgeführten Turmreparatur.
Zum 200jährigen Jubiläum des Turmes im Jahre 1986 erschien im Selbstverlag des Vereins das Buch „Der Turm, Hamburgs Michel (Gestalt und Geschichte)“ von Dr. Diether Haas,in dem 16 Autoren (Manfred F. Fischer, Geno Hartlaub, Eckart Kleßmann, Bernhard Lohse, Lutz Lesle, John Neumeier, Hamburgs Ehrenbürger Helmut Schmidt u.a.) über ihre Beziehungen zum Michel, die geistliche und geschichtliche Entwicklung der Kirche, über den Stadtteil, in dem sie steht und über die Hamburger und ihren Michel berichten.
Außerdem erschienen die Broschüren „Im Glanz und Schatten des Michel (Von Pfaffen, Arbeitern und Türmern, Armen und Gottes Erbarmen)“ von Helge Adolphsen und „Michelgeschichten“ mit Beiträgen von Zeitzeugen über ihre Erlebnisse im und mit ihrem Michel.
Von den Überschüssen aus den Eintrittsgeldern für die Ausstellung und dem Verkauf von Büchern und Broschüren konnten neben der Neuanschaffung oder Restaurierung von Archivstücken die Mittel für ein zweites Lesepult für den Altar der Kirche nach dem Vorbild des vorhandenen Lesepultes, für die Restaurierung der Gräber von Carl Philipp Emanuel Bach und des Erbauers der Kirche Ernst Georg Sonnin, sowie für die Wiederherstellung der gepunzten Lederbezüge des Beedegestühls bereitgestellt werden.
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Ferner hat der Verein die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes im nördlichen Bereich des Gruftgewölbes, insbesondere durch Beseitigung der im Krieg für Luftschutzzwecke eingezogenen Splitterschutzwände, finanziert und erhebliche Mittel für die Turmrestaurierung, u.a. für das Glasfenster in der Turmhalle aufgebracht und schließlich das alte Uhrwerk im Turm, ein Denkmal des Mechanikerhandwerks um die Jahrhundertwende, vor dem Verfall bewahrt und als Anschauungsobjekt für die Besucher wieder in Gang setzen lassen. Im Jahr 2001 wurden schließlich die Gitter vor dem Altarraum und um den Taufstein restauriert. Insgesamt hat der Verein für alle diese Maßnahmen bisher über 300.000 Mark aufgebracht
Der Verein ist vom Finanzamt Hamburg-Mitte-Altstadt als gemeinnützig anerkannt. Finanzielle Zuwendungen sind deshalb steuerbegünstigt. Die Spender erhalten entsprechende Spenden- bescheinigungen.
Vorsitzender: Georg Wiarda
Kassenführerin: Heike Schröder
Anschrift:
Michaelitica an St.Michaelis zu Hamburg e.V.
Englische Planke 1, 20459 Hamburg
Telefon: 040 - 376 78 150
Fax: 040 - 376 78 317
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Inhalt
Vorwort
Grußwort Hauptpastor Röder
Die Glocken auf dem Kirchplatz
Die Geschichte der Hauptkirche St. Michaelis
Die erste kleine St. Michaeliskirche
Die erste große St. Michaeliskirche
10. März 1750: Erste große
St. Michaeliskirche durch Blitzschlag zerstört
Die zweite kleine St. Michaeliskirche
Die zweite große St. Michaeliskirche
Der Turmbau der zweiten großen
St. Michaeliskirche
Die Franzosenzeit
Zerstörung der zweiten großen
St. Michaeliskirche durch Feuer
Die dritte große St. Michaeliskirche
Die Lutherkirche, eine Filialkirche des Michels
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche
schwer beschädigt
Der Erste Beamte
Von 1983 bis 1996 wird der Turm
vollständig renoviert
Der Turm
Die Turmuhr von St. Michaelis
Pastor Henry Schwieger
Die Turmspitze als bedeutender
Vermessungspunkt und ein Experiment
mit – beinahe – tödlichem Ausgang
Die Glocken
Die Orgeln der Kirche
Das Gruftgewölbe
Ernst Georg Sonnin
Begräbnisplätze der Gemeinde
Von St. Michaelis um 1700 und
einem „Torno”
Von „Achten Cassa” und einem
berühmten Kirchenvorsteher des Michels
Königin Christines letztes Fest am
Krayenkamp
Die Zerstörung der Kaiserlichen
Gesandtschaft
Eine Hauptpastorenwahl an St. Michaelis
und der König von Preußen
Kirchenplätze
Gustav Mahler, Hamburg und der Michel
Johann Mattheson
Schwester Bertha Keyser
Der Gotteskasten
In dem Artikel auf den Seiten 89/90/91
"Die Turmspitze als bedeutender
Vermessungspunkt und ein Experiment
mit – beinahe – tödlichem Ausgang"
ist durch ein technisches Versehen leider
nicht die Ergänzung erschienen.
Änderung lesen
Der Hamburger Michel
Geschichte und Geschichten
e-mail: michaelitica@st-michaelis.de
Flyer
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